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	 xmlns:n="http://typo3.org/ns/GeorgRinger/News/ViewHelpers"><channel><title>Nachrichten</title><link></link><description></description><language>de-DE</language><copyright>Diözese Bistum Würzburg</copyright><pubDate>Mon, 10 Aug 2026 22:02:15 +0200</pubDate><lastBuildDate>Mon, 10 Aug 2026 22:02:15 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://bad-kissingen.bistum-wuerzburg.de/angebote-und-gruppen/wallfahrten/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>TYPO3 EXT:news</generator><item><guid isPermaLink="false">news-74309</guid><pubDate>Wed, 22 Jul 2026 08:00:00 +0200</pubDate><title>Gemeinsam unterwegs zum Kreuzberg</title><link>https://bad-kissingen.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/gemeinsam-unterwegs-zum-kreuzberg/</link><description>Euerdorf – Zwei Tage waren sie unterwegs mit Gebet, Gesang, Musik und Begegnungen: Rund um das 230-jährige Bestehen der Kreuzbruderschaft machten sich 80 Pilger aus Euerdorf und Umgebung auf den Weg zum Kreuzberg.</description><content:encoded><![CDATA[
<p>Unter dem Leitwort des Katholikentags „Hab Mut, steh auf!“ wurde die Wallfahrt einmal mehr zu einem eindrucksvollen Zeichen lebendigen Glaubens und gelebter Gemeinschaft.</p><p>Bereits in den frühen Morgenstunden des Samstags setzte sich die Pilgergruppe nach dem Reisesegen an der Pfarrkirche in Bewegung. Vor ihnen lagen rund 35 Kilometer bis zum Heiligen Berg der Franken. Das Wetter meinte es gut mit den Wallfahrern.</p><p>Während der beiden Tage prägten gemeinsame Gebete, geistliche Impulse, Gespräche und die musikalische Begleitung den Weg der Pilger. Ein engagiertes Vorbeterteam hatte die Wallfahrt mit viel Sorgfalt und Kreativität vorbereitet und gestaltete den Weg mit Meditationen, Liedern, Gebeten und besinnlichen Impulsen. So wechselten sich Zeiten des gemeinsamen Singens und Betens mit Momenten der Stille und persönlichen Einkehr ab.<br />&nbsp;</p><h2>Benedict Dürrlauf an beiden Tagen dabei</h2><p>Neupriester Benedict Dürrlauf begleitete die Wallfahrt an beiden Tagen, legte den gesamten Weg mit den Pilgern zurück. Gemeinsam mit Pater und Guardian Korbinian vom Kloster Kreuzberg zelebrierte er den festlichen Wallfahrtsgottesdienst auf dem Kreuzberg.</p><p>Musikalisch wurde die Messfeier von den Euerdorfer Musikanten, dem Euerdorfer Organisten Klaus Wieber sowie dem Kreuzberg-Chörle feierlich gestaltet. Zahlreiche Ministranten aus der Marktgemeinde versahen den Altardienst und verliehen dem Gottesdienst einen besonders würdigen und festlichen Rahmen. Besonders erfreulich war die große Beteiligung junger Wallfahrer. Insgesamt 14 Kinder und Jugendliche machten sich mit auf den Weg und zeigten, dass die Zukunft der Kreuzbergwallfahrt gesichert ist. Der neunjährige Emil reihte sich ganz selbstverständlich mit seiner Trompete bei den Euerdorfer Musikanten ein und begleitete die Pilger auf Hin- und Rückweg musikalisch. Zum Gottesdienst unterstützte Moritz die Musiker.</p><p>Der zwölfjährige Noah übernahm zudem eine besondere Aufgabe: Er trug seine kleine Schwester die weite Strecke im Tragerucksack und beeindruckte damit viele Mitpilger. Das Engagement der jungen Teilnehmer machte deutlich, dass die Begeisterung für die jahrhundertealte Wallfahrt bereits an die nächste Generation weitergegeben wurde.<br />&nbsp;</p><h2>Einzug in die Pfarrkirche</h2><p>Erschöpft, aber erfüllt von vielen gemeinsamen Erlebnissen, erreichten die Wallfahrer wieder ihre Heimat. Der feierliche Einzug zur Pfarrkirche bildete den stimmungsvollen Abschluss einer Wallfahrt, die eindrucksvoll zeigte, dass Gemeinschaft, Glaube und gegenseitige Unterstützung auch nach 230 Jahren das Herzstück der Kreuzbruderschaft bilden.</p><p>Für einen besonders emotionalen Augenblick sorgte zum Abschluss Altbürgermeister Reinhard Hallhuber. Nach 35 Teilnahmen an der Wallfahrt, davon 33 Jahre als Fahnenträger, übergab er die Fahne der Kreuzbruderschaft an Noah Förster, der diese auf den künftigen Wallfahrten tragen wird. Sehr gerne nahm Noah diese Aufgabe an.<br />&nbsp;</p><p class="text-right"><em><a href="https://www.fraenkischertag.de/lokales/landkreis-bad-kissingen/kultur-freizeit/gemeinsam-im-glauben-unterwegs-zum-kreuzberg-art-568584?utm_source=DETAIL" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">©: Fränkischer Tag - Doris Bauer</a><br /><a href="https://www.fraenkischertag.de/lokales/landkreis-bad-kissingen/kultur-freizeit/gemeinsam-im-glauben-unterwegs-zum-kreuzberg-art-568584?utm_source=DETAIL" title="Artikel im Fränkischen Tag" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">►Artikel nachzulesen im Fränkischen Tag</a></em><br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Nachrichten Wallfahrten</category><category>PR KG</category><category>Nachrichten PR KG</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73764</guid><pubDate>Wed, 24 Jun 2026 18:00:00 +0200</pubDate><title>„HAB MUT, STEH AUF“</title><link>https://bad-kissingen.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/hab-mut-steh-auf-5/</link><description>23. Winkelser Rad-Wallfahrt nach Vierzehnheiligen (22.06./23.06.2026)</description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:16.0pt">Unter diesem Motto des Katholikentages Würzburg stand auch die diesjährige „Wallfahrt mit dem Fahrrad“ der Winkelser Gemeinde.</span></span></span><br />&nbsp;</p><p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:16.0pt">Und passt dieser Aufruf nicht auch und gerade für eine Gebets-Tour? Denn <i>aufstehen</i> und den mentalen <i>Mut</i> für den dabei sportlich geforderten Körpereinsatz braucht man schon. Und dem geht voraus: ich habe mich entschieden, ich bin dabei, mir ist das wichtig!</span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><b><span style="font-size:16.0pt">Silvia und Werner Heinze</span></b><span style="font-size:16.0pt"> waren natürlich wieder die fleißigen Bienchen vorab, um die Wallfahrt möglich zu machen, und haben die insgesamt 29 Teilnehmer gut und sicher zum Ziel begleitet. Erfreulich, sind doch auch immer wieder neue Gesichter dabei.</span></span></span><br />&nbsp;</p><p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:16.0pt">Treffpunkt war am Montag, 22. Juni, um 06:00 Uhr an der Kirche in Winkels. Traditionell wurden die Wallfahrer mit dem Segen durch </span><b><span style="font-size:16.0pt">Pfarrer Heribert Kaufmann</span></b><span style="font-size:16.0pt"> (früherer Kaplan in Winkels, heute Pfarrer in Kleinostheim) entsandt.</span></span></span><br />&nbsp;</p><p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:16.0pt">Von </span><b><span style="font-size:16.0pt">Doris Halbig</span></b><span style="font-size:16.0pt"> kam der Lied- bzw. Gebets-Flyer, der die Teilnehmer auch in den Pausen während der Fahrten mit geistlichen Impulsen unterstützt hat.</span></span></span><br />&nbsp;</p><p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:16.0pt">Nach ca. 7,5 Stunden war der sportliche Teil des Tages vollbracht und nach einer kurzen Erholungspause traf man sich um 16:00 zum Gottesdienst in der Basilika. Feierlich gestaltet, mit Orgelbegleitung durch </span><b><span style="font-size:16.0pt">Markus Wollmann,</span></b><span style="font-size:16.0pt"> ging </span><b><span style="font-size:16.0pt">Heribert Kaufmann</span></b><span style="font-size:16.0pt"> in seiner Predigt auf das Leit-Motto HAB MUT, STEH AUF ein. </span></span></span><br />&nbsp;</p><p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:16.0pt">Bei den frühsommerlichen Hochsommer-Temperaturen ist es auch verständlich, dass relativ wenige Gemeindemitglieder aus Winkels bzw. Bad Kissingen den Weg mit dem Auto zum Wallfahrtsort gekommen waren, um die Hl. Messe mitzufeiern. </span></span></span><br />&nbsp;</p><p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:16.0pt">Am Abend kamen dann die leibliche Stärkung und danach das Zusammensein im Hof des Wallfahrtshauses. Auch musikalische Unterhaltung, mit Akkordeon von anderen Wallfahrern, sorgte für eine insgesamt gute Atmosphäre bis zum Ausklang des Abends. </span></span></span><br />&nbsp;</p><p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:16.0pt">Nach einer ebenfalls sehr warmen Nacht und einem guten Frühstück starteten alle in guter Verfassung zur Heimfahrt, die in Winkels um ca. 19:00 Uhr endete.</span></span></span><br />&nbsp;</p><p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:16.0pt">Insgesamt eine sportliche Leistung von über 200 km, die aber mit gut platzierten Pausen von allen gut bewältigt werden konnte.</span></span></span></p><h3 style="text-align: justify;"><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><u><span style="font-size:16.0pt"><strong>Dank an alle, die zum Gelingen dieser beiden Tage beigetragen haben!</strong></span></u></span></span><br />&nbsp;</h3><p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:16.0pt">Dank vor allem an unseren Schöpfer für die geistlich reiche und sportlich/mental herausfordernde Auszeit vom Alltag, das gelungene Gemeinschaftserlebnis, die Harmonie und die körperliche Unversehrtheit während der Tour (die 2 kleinen technischen Pannen wurden „nebenbei“ behoben).</span></span></span><br />&nbsp;</p><p class="text-right"><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">24.06.2026</span></span><br /><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Gez. Karola Kleinhenz/Silvia Heinze</span></span><br /><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Foto: Silvia Heinze</span></span></p>

]]></content:encoded><category>Nachrichten Wallfahrten</category><category>PR KG</category><category>Nachrichten PR KG</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73482</guid><pubDate>Mon, 15 Jun 2026 20:00:00 +0200</pubDate><title>Lourdes-Pilgerreise „Heilung und Segen“</title><link>https://bad-kissingen.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/lourdes-pilgerreise-heilung-und-segen/</link><description>vom 11. bis 15. Juni 2026 - 
mit Tobit-Reisen („Reisen zwischen Himmel und Erde“) und Pfr. Gerd Greier als geistl. Reiseleiter</description><content:encoded><![CDATA[
<h3><strong>„Beim frühen Morgenlicht, erwacht mein Herz und spricht: Gelobt sei Jesus Christus...“</strong></h3><p>Ja, früh um 3.30 Uhr sind wir mit 30 Personen in Bad Kissingen gestartet<br />alle waren pünktlich – wir haben nicht gewartet.<br />Mit „Ziegler“Busfahrer Jürgen Schmitt und dem Reisesegen von Pfr. Greier (Gerd) ging es flott voran…<br />und wir kamen &nbsp;in Feucht zum „Frühstück“ schon mal gut an!<br />Punkt 6.00 Uhr ging es dann Richtung München los<br />dort ohne Stau angekommen – die Freude war groß<br />5 Pilgerfreunde haben sich am Flughafen München uns angeschlossen<br />Check-in, Gepäckaufgabe – alles reibungslos – wir haben es sehr genossen<br />So blieb noch viel Zeit – wir konnten Weißwürste, Bier, Kaffee und Gebäck genießen<br />na ja, der Preis war schon hoch – doch es konnte uns nicht verdrießen.<br />Flughafen ist eben eine besondere Stelle<br />die Gemeinschaft war gut – auf alle Fälle!<br />Um 10 Uhr sollten &nbsp;wir dann an Gate 4 nun sein<br />Das Flugzeug – LH 2218 lud zum Platznehmen ein<br />Pünktlich 10.30 Uhr am Airport München – Flug über Zürich nach Toulouse<br />etwas Wolkenverhangen – doch auch die weißen Wolken waren ein Genuss<br />Erst kurz vor der Landung war der Boden wieder zu sehn<br />ja, so kann das Wetter und die Reise ruhig weitergehn.<br />Der Flug war etwas turbulent, &nbsp;das Rauschen war nicht zu überhören<br />doch wir sind den Schutzengeln dankbar... und es konnte uns weiter nicht stören..<br />Alle Koffer waren mit uns eingetroffen<br />so konnten wir nur auf die Pünktlichkeit unseres Busses hoffen<br />Ein blauer Bus brachte uns nach Lourdes -180km auf der Autobahn<br />Check-in im Hotel Roissy – ja, jetzt fängt das Pilgern so richtig an<br />Die Zimmerverteilung ging recht flott voran<br />jeder sah sich die neue Unterkunft etwas genauer an.<br />Koffer auspacken .. etwas ruhn ….jeder konnte selbst das Gewünschte tun..<br />Um 16.45 Uhr trafen wir uns dann am „Heiligen Bezirk“ mit Gerd, der schon dort stand<br />denn in der Kapelle „Jeanne d’Arc“ war es geplant, dass dort unsere 1. Hl. Messe statt fand.<br />Doch die Tür war verschlossen, in der Sakristei Niemand zu sehen...<br />war es &nbsp;„fake“ &nbsp;- sollten wir wieder gehen?<br />Doch genau pünktlich wurde die Tür dann doch aufgetan<br />und die gemeinsame Eucharistie nun für die Gruppe begann<br />Das Leben von Jeanne d’Arc wurde uns von Gerd erklärt<br />„Ohne die Gnade Gottes wüsste ich nicht was ich tun sollte“ dieses Zitat ist noch heute bewährt.<br />Im „100 jährigen Krieg“ &nbsp;(1337-1453 England gegen Frankreich) hat sie gelebt und viel gelitten<br />ja, Jeanne d’Arc hat einfach für die Gerechtigkeit und Wahrheit gestritten.<br />Zum Abendessen wieder pünktlich ins Hotel zurückgekommen<br />haben wir um 19.00 Uhr unser Abendessen eingenommen<br />Etwas hungrig von der Reise war aber die Menge recht klein<br />so musste für manche die Pizzeria gegenüber die nächste „Location“ sein.<br />Einige von uns waren pünktlich zur Lichterprozession zur Stelle<br />Der lange Kerzenzug begann neben der Grotte – an der Quelle<br />Das beleuchtete Kreuz und die Kranken vorne weg, dann die geschmückte „Madonna“ von 4 Männern getragen….<br />dann viele Gläubige, jung und alt, die in vielen Sprachen ihr „Ja“ zur Muttergottes sagen.<br />Den Rosenkranz betend hinauf bis zum Tor „Saint Michel“ und wieder zurück<br />die Füße hielten durch – das war unser Glück….<br />Doch noch &nbsp;nicht zu Ende – es ging in Kurven über den Platz<br />eine super Logistik – mit einem Satz!<br />Dabei wurden kurze Liedstrophen gesungen und in vielen Sprachen die „Ave“ gebetet<br />am Schluss wurden die Fürbitten in goldenen Schalen vor die „Muttergottes“ gebracht und ein Bischof hat die Menge gesegnet.<br />&nbsp;</p><h3><strong>2. Tag&nbsp;–</strong></h3><p>Nach dem Frühstück am Freitag stand der Kreuzweg auf dem Plan<br />Links neben den Kirchen ging es ziemlich steil bergan...<br />Pfr. Greier hat uns wunderbar begleitet und hat uns die Stationen nähergebracht<br />und dabei auch das „Heute“ und unser eigenes Leben bedacht.<br />So ist es mutig manchmal nicht zu Schweigen<br />sondern auch Schwäche und das wahre Gesicht zu zeigen!<br />Immer im Vertrauen zu Gott unserem Vater im Himmel zu sehn<br />in der Gewissheit – ER lässt uns nicht untergehn!<br />Würde und Kraft will ER uns in allen Lebenslagen schenken<br />ja, daran dürfen wir besonders im Alltag denken!<br />Bereit sein zu helfen wenn Andere sind in Not<br />um Verzeihung zu bitten, sich zu versöhnen – ja, das ehrt unseren Gott.<br />Denn Jesus ist als Weizenkorn für uns gestorben<br />hat uns dadurch Erlösung und ewiges Heil erworben!<br />So ist die Auferstehung uns geschenkt<br />und wenn wir es wollen – Jesus auch unser Leben in Liebe lenkt.<br />Dankbar und ergriffen gingen wir jeder für sich in den Ort zurück<br />um 12.00Uhr da gab’s das Mittagessen &nbsp;- diesmal sehr gut, zum Glück<br />Etwas ausgeruht und gestärkt ging es am Nachmittag zum Film über Lourdes und der Hl. Bernadettes Leben…..<br />Dies war sehr interessant und hat uns einen guten Einblick gegeben!<br />Anschließend wurden wir vom „Guide“ „Hildegard“, die in Lourdes lebt, in Empfang genommen<br />und sind so an die Originalstätten aus Bernadette Soubirous’ Leben gekommen.<br />Bernadette am 7.1.1844 in der Mühle Boly geboren, hat mit Eltern und 8 Geschwistern (5 bereits im frühen Kindesalter verstorben) dort 10Jahre verbracht, sie konnte weder schreiben noch lesen….<br />bis sie bei den Schwestern von Nevers in Lourdes zum Helfen gewesen<br />Doch Gott und die Muttergottes suchten sich gerade dieses arme Kind für die Verbreitung der Botschaft aus<br />auch wenn gerade zu dieser Zeit (1858) das Cachot (Gefängnis) war ihr Zuhaus<br />18x erscheint &nbsp;ihr an der Grotte Massabielle die weiße, blaugegürtete Frau<br />und der Priester Peyramale wollte den Namen wissen – genau<br />„Ich bin die unbefleckte Empfängnis“ wurde ihr von der Frau gesagt<br />da hat der Priester geglaubt, dass die Erscheinungen echt sind und keinen Zweifel mehr gewagt.<br />Endlich darf Bernadette am 3. Juni 1858 die Hl. Kommunion empfangen<br />1866 ist sie dann ins Kloster der Barmherzigen Schwestern nach Nevers gegangen und sie ist nie mehr zurück nach Lourdes gekommen –<br />sie hat ihr Leben in großer Hingabe angenommen.<br />Ihr Leben war mit viel Sorgen und Leid (Knochentuberkulose) erschwert<br />bis ihr am 16. April 1879 mit 35 Jahren Gott die Heimkehr zu IHM gewährt.<br />1925 selig, 1933 heilig gesprochen lebt sie weiter an diesem Ort….<br />und ist nun &nbsp;vielen Pilgern Wegweiserin zum Heil und zu Gott<br />Nach der Führung hatten wir wieder „frei“ –<br />einige von uns besuchten am Herz Jesu Fest die Herz Jesu Kirche der Pfarrei<br />Dann war noch Zeit für Kaffee… Einkaufen oder weiter den Ort zu erkunden<br />um 18.00 Uhr hatte Gerd am Freialtar von der „Muttergottes von Guadeloupe „einen Platz zum &nbsp;Gottesdienst am Herz Jesu Fest gefunden.&nbsp;<br />Gottes Liebe &nbsp;- sein Herz für uns geöffnet - gibt uns Kraft auf den weiteren Wegen<br />Die Gemeinschaft mit IHM – welch ein Segen!<br />Danach ging es gleich wieder zum Hotel – zum Abendessen war es schon wieder Zeit<br />auch die Gemeinschaft miteinander hat immer wieder erfreut.<br />Täglich am Abend um 21.00 Uhr strömen die Menschen nochmal hinunter zum Fluss „Gave“<br />und singen der Muttergottes in der Lichterprozession ihr „Ave“<br />im sogenannten „Heiligen Bezirk“ ist alles gut organisiert, es gilt Ruhe und Disziplin<br />gerne sind wir da wieder am Abend hin.<br />Weltkirche ist hier unterwegs um Maria zu ehren<br />das Heil zu erflehen, den Glauben zu mehren.<br />&nbsp;</p><h3><strong>3. Tag&nbsp;–</strong></h3><p>Am Samstag hatte der Hl. Antonius sein Fest<br />ein dankbares Gedenken – der uns immer alles wieder finden lässt!<br />Um 6.45 Uhr hat der offizielle Reisetag an der Grotte begonnen<br />am Herz Mariä Samstag hatten wir uns viel vorgenommen<br />Pfr. Greier war kurzfristig zum Hauptzelebranten von den Priestern David und Stanislaus erkoren...<br />ja Gerd ist einfach für diesen Dienst befähigt und „geboren“<br />Gottes Liebe wurde uns in den Texten näher gebracht<br />und wir alle waren aufmerksam und gaben acht..<br />Nach dem Frühstück hatten wir wieder Zeit für unsere eigenen Wünsche und Ideen<br />und sollten uns in Gemeinschaft wieder zum Mittagessen sehen.<br />Am Nachmittag waren wir zur Fahrt in die Pyrenäen eingeladen - zuerst sind wir nach Luz-Saint-Saveur gefahren<br />und konnten von“Nathalie“ einiges über die Templerkirche St. André &nbsp;(14. Jahrh.-Ort auf dem Jakobuspilgerweg) erfahren<br />Auch Pascal Vergez (mutiger Priester im 3. Reich) wird hier als Seliger verehrt...<br />im Internet sicher man noch mehr über ihn erfährt.<br />Dann ging es weiter zur Brücke „Napoleon“ - 65m über der Schlucht<br />ein Bungeespringer stürzte sich gerade in die Tiefe – Einer, der einfach den besonderen „Kick“ für sich sucht!<br />Unser Ziel aber war der „Cirque de Garvane“ mit Gletscher und Wasserfall zum Bestaunen im Tal..<br />so wie man konnte: ob Wandern oder im Cafe – schön war es überall!<br />Über 2 Stunden durften wir diese wunderschöne Landschaft genießen und uns dran erfreuen<br />unsere Wanderung sollte uns nicht gereuen!<br />auch etwas „kneippen“ tat den Füßen sehr gut….das Wasser war sehr kalt – es brauchte etwas Mut!<br />Wieder eine Stunde im Bus zurück auf kurvenreichen und engen Straßen hinaus ins Tal<br />der Busfahrer war Spitze – ein Applaus gebührte ihm allemal<br />um 19.30 haben wir wieder unser Abendessen eingenommen<br />und wer wollte danach bei der Lichterprozession gebetet und den Segen bekommen.<br />&nbsp;</p><h3><strong>4. Tag&nbsp;–</strong></h3><p>Schon war es Sonntag, der 4. Tag unsrer Reise.<br />Nach dem Frühstück trafen wir uns um 9.30 Uhr zum Gottesdienst in der Unterkirche St. Pius X – in Kreuzesform und „Schiffsbauweise“<br />Der internationale Gottesdienst – zahlreiche Priester, 5 Bischöfe und Tausende von Menschen aus vielen Ländern nahmen teil…<br />Alle waren gekommen um Gott zu ehren und viele Kranken suchten nach Heil.<br />Gerd wollte nicht konzelebrieren und suchte einfach mal etwas Ruhe und wollte einfach mal „nur Pilger sein“<br />Er war in unserer Mitte und lud uns als „gemeinsame Gruppe“ zum Beten ein.<br />Der Altar war mit so wunderschönen Blumen geschmückt<br />wir hatten auch einen guten Platz – auch das war geglückt!<br />Die deutsche Sprache war nur spärlich vorhanden<br />Englisch, Französisch, Latein – wir haben ein bisschen nur verstanden!<br />Der Bischof von Arras predigte in franz. Sprache über’s Evangelium für unser Leben:<br />„ Gott hat uns alles umsonst gegeben – so sollen wir umsonst auch weitergeben“<br />Nach dem Gottesdienst war noch freie Zeit etwa eine Stunde<br />bis wir uns zum Mittagessen trafen uns wieder in froher Runde.<br />Um 14.30 Uhr hatten wir uns dann verabredet zu einem ganz besonderen Ritual<br />Rosenkranz betend warteten wir auf den Einlass in diesen „Saal“<br />unsere ganz persönlichen Anliegen, die wir mitgebracht hierher….<br />sollten wir aufschreiben und dann in die „Urnen“ an der Grotte einwerfen – auch wenn sie noch so schwer!<br />Dann wurde uns einzeln aus Krügen Quellwasser in die Hände gegossen –<br />erst zum Händewaschen – dann zum Gesicht erfrischen – und dann haben wir das Wasser zur „Heilung“ inwendig genossen.<br />Dies war für viele von uns der Ersatz für das eigentliche Bad…<br />denn nur wenige von uns hatten dazu wirklich die Gnad…<br />Auch so viele Kranken kommen nach Lourdes und suchen ihr Heil…<br />so nahmen manche anschließend an der Sakramentsprozession wegen der Hitze in der Unterkirche teil.<br />Eine Zeit stille Anbetung mit so vielen Menschen ist grandios..<br />ein besonderes Geschenk – der eucharistische Segen zur Heilung – die Freude war riesengroß!<br />Schon war es wieder Zeit zum Abendessen zu gehen…<br />was es wohl gibt? … ja, wir werden es gleich sehen…<br />und danach – ein letztes Mahl zur Lichterprozession in den „Heiligen Bezirk“ zu eilen…<br />wird Gott auch in uns oder in der Gruppe etwas heilen?<br />Es tut auf jeden Fall gut, in der Gemeinschaft mit so vielen Menschen zu beten..<br />Gott sieht unser Mühen &nbsp;- habt Vertrauen – ER wird uns segnen!<br />&nbsp;</p><h3><strong>5. Tag – Abreise</strong></h3><p>Kaum zu glauben aber wahr….die Zeit in Lourdes ist schon vorbei<br />nach dem Frühstück – „check-out“ und Koffer in Raum 1 einschließen…<br />so konnten wir dann den Gottesdienst in der St. Anna-Kapelle nochmals „genießen“!<br />Evangelium: sie wollen Jesus zurückholen: „deine Mutter steht draußen“ - ER wird „Spinner“ genannt!<br />und Jesus hat nicht gegrollt – ER hat sich an seine Zuhörer gewandt….<br />Wer ist mir Mutter, Schwester und Bruder? Doch nur der, der den Willen Gottes tut!<br />„Was sagen denn die Leute?“ – den Willen Gottes zu tun – es braucht manchmal &nbsp;Mut!<br />Unsern Dank, unsere eigenen Sorgen und die Bitte um den Frieden für die Welt legten wir in die Opferschale hinein…<br />Gott kann es wandeln, wenn wir dazu willigen ein….<br />Nun erflehte Gerd noch zum Abschluss den Reisesegen,<br />dass Gott uns beschützt auf all unseren Wegen...<br />Ein Gruppenfoto wurde am Bernadette-Altar gemacht….<br />eine Erinnerung an wunderschöne Tage – und jeder lacht!<br />Wir wären gerne noch da geblieben….<br />Ja, Lourdes und Umgebung ist schon ein Ort zum „Verlieben“!<br />Mittagessen..dann um 13.30 Uhr sagten wir Lourdes „Adieu“ -dankbar und mit etwas Wehmut…doch auch die Busfahrt zum Flughafen Toulouse verlief wieder gut. Die Koffer waren recht schnell aufgegeben… doch als wir uns zum Personencheck begeben… sollten wir noch einige Überraschungen erleben…<br />Das Lourdeswasser im Handgepäck mitgenommen…. wurde uns sofort abgenommen!!<br />Alles wurde auch ganz genau nach Drogen untersucht???<br />wir hatten doch eine Pilgerreise gebucht??!!!<br />Schließlich sind dann aber doch alle durchgekommen<br />und haben noch eine „Stärkung“ eingenommen…<br />Dann ging es zum Gate 23 und nach Kontrolle von Bordkarte und Pass hinein in LH 2223<br />die Maschine war ausgebucht - &nbsp;und wir alle waren dabei<br />Etwas verspätet hob dann die Maschine Richtung München ab in den Himmel wolkenlos…<br />Die Sicht und die Freude waren riesengroß<br />Die Berge, die Seen… die Reise sollte über den Genfer - und Bodensee gehen…<br />Das Alpenpanorama einfach wunderschön anzusehen…<br />Mit etwas Verspätung in München gut angekommen<br />haben wir dann die Bahn zu den Koffern genommen…<br />Josef, Angela und Barbara sagten nun schon „Auf Wiedersehen“…<br />sie mussten Richtung Heimat andere Wege gehen…<br />Wir mussten jetzt sehen, wie der Busfahrer uns finden kann….<br />Nach dem rechten Weg nun die Suche begann.<br />Etwas mühsam – aber letztlich ist es gelungen und der Bus war für uns da….<br />Gerade als man die untergehende Sonne noch für einen Moment sah….<br />Ein Abendgebet sollte all unseren Dank in uns wecken…<br />denn wir konnten genießen – ganz ohne größere „Schrecken.“..<br />Die Heimreise ist Dank Jürgen Schmitt wunderbar verlaufen… in der Raststätte Feucht konnten wir uns noch was zu essen/trinken kaufen….<br />Um 1.15 Uhr fuhren wir auf dem Jukuz-Parkplatz ein…<br />ein herzliches &nbsp;„Merci“ an Gott und „Au revoir“ musste nun sein…<br />Denn die Nacht war kurz und jeder war müde, erleichtert und froh…und wollte nur heim.<br />Ja diese Pilgerreise hat sicher allen gut getan….<br />Ich denke, wir zehren noch lange daran…<br />&nbsp;</p><p>„Ein Danklied sei dem Herrn für alle seine Gnade, er waltet nah und fern, kennt alle unsere Pfade; ganz ohne Maß ist seine Huld und allbarmherzige Geduld. Gib dich in seine Hand mit innigem Vertrauen, sollst nicht auf eitel Sand, auf&nbsp;<br />echten Felsen bauen, dich geben ganz in Gottes Hut, und sei gewiss, er meint es gut „ &nbsp;GL 382,1+5<br />&nbsp;</p><p>Ein herzliches „Dankeschön“ der Begleitung von Gerd mit all seinen Ideen und seiner Sorge für uns in diesen Tagen…<br />so ist die Gemeinschaft gestärkt, haben wir vielleicht sogar Heilung erfahren?.. und können uns so wieder in den Alltag wagen….<br />Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ all denen, die dazu beigetragen durch Pilgerheft und weitere Planung...und auch unterwegs nach allen geschaut…<br />und mit der Technik uns machten vertraut…<br />&nbsp;</p><p>Gerne sind wir wieder dabei im nächsten Jahr…<br />so Gott will – das ist doch klar!<br />&nbsp;</p><p class="text-right"><br />&nbsp;&nbsp;<em> &nbsp;im Juni 2026&nbsp;<br />Margarete Rothaug</em><br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>PR KG</category><category>Nachrichten PR KG</category><category>Nachrichten Wallfahrten</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-68036</guid><pubDate>Mon, 28 Jul 2025 08:00:00 +0200</pubDate><title>Pilger ziehen zum Kreuzberg</title><link>https://bad-kissingen.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/pilger-ziehen-zum-kreuzberg/</link><description>Euerdorf – Mit Liedern und Gebeten zogen die Gläubigen bei der Wallfahrt der Kreuzbruderschaft auf den Heiligen Berg der Franken.</description><content:encoded><![CDATA[<header></header>
&lt;figure&gt;<section><a href="https://www.fraenkischertag.de/lokales/landkreis-bad-kissingen/kultur-freizeit/pilger-ziehen-zum-kreuzberg-art-462871?utm_source=DETAIL" target="_blank" data-fcms-module="Author" data-fcms-topic="226" data-fcms-name="Doris Bauer" style="background-color: rgb(255, 255, 255);" onclick="cX.callQueue.push([&#039;sendEvent&#039;,&#039;select_author&#039;,{display: &#039;DETAIL&#039;}]);" rel="noreferrer"><img loading="lazy" alt="Signet des Fränkischen Tags" title="F-Signet" width="66" height="66" src="https://www.fraenkischertag.de/storage/image/6/2/9/7/197926_autorenbild_1ArryP_ytkjSa.png" />&nbsp;von Doris Bauer - Fränkischer Tag</a></section>&lt;/figure&gt;


<p><strong>Rund 70 Teilnehmer folgten dem Ruf zur Wallfahrt auf den heiligen Berg der Franken – den Kreuzberg. An zwei Tagen wurde eine jeweils über 30 Kilometer lange Strecke bewältigt, bis die Pilger wieder wohlbehalten in der Heimatgemeinde ankamen.</strong><br />&nbsp;</p><p>Es war diesmal kein leichtes Unterfangen. Die Temperaturen waren sommerlich hoch, so dass das Laufen zu einer ausgedehnten Schwitz-Partie geriet. Doch die Wallfahrer blieben gelassen und rüsteten sich mit dem entsprechenden Sonnenschutz.<br />&nbsp;</p><p>„Wer einen Teil der Strecke aussetzen musste, konnte jederzeit ins Begleitfahrzeug einsteigen. Außerdem wurden an vielen Haltepunkten Wasser ausgeschenkt, so dass alle gut versorgt waren. Am Kreuzberg selbst waren die Temperaturen erträglich. Ich bin froh, dass alle wieder gut zuhause angekommen sind und jeder für sich, aber auch wir als Veranstalter, die Wallfahrt als Erfolg verbuchen können“, erklärt Wallfahrtsleiterin Gisela Leber.</p><h2>Alles bestens organisiert<br />&nbsp;</h2><p>Aber auch sonst war alles bestens organisiert: Pünktlich startete die Pilgerschar um 6 Uhr an der Euerdorfer Pfarrkirche. Bis nach Burkardroth ging es längere Stücke durch den Wald. In Burkardroth wurde eine längere Verschnaufpause eingelegt, wo für die Pilger Verpflegung bereitstand. Dann ging es über Wollbach und Premich nach Waldberg, wo es die „legendäre“ Leberknödelsuppe gab, die allen für den Aufstieg in die „Kniebrech“ noch einmal ausreichend Kraft verlieh.<br />&nbsp;</p><p>Oben am Kloster wurden alle Wallfahrer mit einer willkommenen Weihwasser-Dusche von Franziskanerpater Korbinian begrüßt. Am Abend war nach dem Kreuzweg gemütliches Beisammensein mit gemeinsamem Liedersingen angesagt.<br />&nbsp;</p><p>Der nächste Morgen startete mit einem kräftigen Frühstück vor dem Gottesdienst, den Pfarrer Gerd Greier aus Bad Kissingen und Pater Korbinian, Guardian des Klosters Kreuzberg, gemeinsam zelebrierten. Zur Begrüßung der zahlreichen Gläubigen im Gottesdienst freute sich der Guardian augenzwinkernd besonders darüber, „dass ihr offensichtlich alles mitgebracht habt, was in Euerdorf nicht niet- und nagelfest ist: eine große Anzahl an Pilgern, eine Ministranten-Schar, einen eigenen Chor und Blasmusik.“<br />&nbsp;</p><p>In der Tat mischten sich heuer viele Kinder unter die Pilgerschar, die dann vor Ort auch gerne den Ministranten-Dienst übernahmen. Zur musikalischen Gestaltung trugen das „Kreuzberg-Chörle“ unter der Leitung von Christine Huppmann und Blasmusikanten unter der Leitung von Joachim Kaiser bei. Klaus Wieber zauberte grandiose und fulminante Töne aus der Orgel hervor. Die jüngsten Pilger, die erstmals die Strecke zum Kreuzberg geschafft hatten, erhielten von Pater Korbinian ein Andenken vom Kreuzberg, bevor es dann wieder auf den Heimweg ging. Bereits mehrere Male hat der fast zwölfjährige Noah diese Strecke absolviert und ist immer „gerne dabei – heuer mit vielen Kumpels. Ich bin hier gerne Ministrant, und auch das Laufen in der Gruppe ist schön“.<br />&nbsp;</p><p>Es ist die Gemeinschaft, die die Euerdorfer Wallfahrt ausmacht. Es wird gemeinsam gebetet, gesungen, meditiert und es wird miteinander gesprochen und aufeinander geachtet, dass jeder am Ziel ankommt. Diese Gemeinschaft motiviert auch Wallfahrtsleiterin Gisela Leber und Quartiermeister Bruno Brimer, die diese Wallfahrt mit viel Aufwand seit vielen Jahren organisieren, dieses immer wieder zu tun. „Die Gemeinschaft ist uns sehr wichtig. Und dass heuer, besonders am Kreuzberg, alles auch noch organisatorisch reibungslos lief, so dass man sich richtig wohlfühlen konnte, hat diese Wallfahrt zu etwas ganz Besonderem gemacht“, stellt Gisela Leber fest. Dass ein kurzer Regenguss die Wallfahrer kurz vor dem Ziel überraschte, tat der Veranstaltung keinen Abbruch.</p><h3><a href="https://www.fraenkischertag.de/lokales/landkreis-bad-kissingen/kultur-freizeit/pilger-ziehen-zum-kreuzberg-art-462871" title="Doris Bauer - Fränkischer Tag" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Quelle: Fränkischer Tag</a><br />&nbsp;</h3>]]></content:encoded><category>Nachrichten Wallfahrten</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-68042</guid><pubDate>Thu, 08 Aug 2024 08:00:00 +0200</pubDate><title>Ramsthal feiert 375 Jahre Pilgertradition</title><link>https://bad-kissingen.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/ramsthal-feiert-375-jahre-pilgertradition/</link><description>Dettelbachwallfahrt</description><content:encoded><![CDATA[<header></header><p><a href="https://www.fraenkischertag.de/autoren/andreas-lomb/?utm_source=DETAIL" target="_blank" data-fcms-module="Author" data-fcms-topic="239" data-fcms-name="Andreas Lomb" onclick="cX.callQueue.push([&#039;sendEvent&#039;,&#039;select_author&#039;,{display: &#039;DETAIL&#039;}]);" rel="noreferrer"><img loading="lazy" alt="Signet des Fränkischen Tags" title="F-Signet" width="66" height="66" src="https://www.fraenkischertag.de/storage/image/6/2/9/7/197926_autorenbild_1ArryP_ytkjSa.png" /></a>&nbsp;<a href="https://www.fraenkischertag.de/lokales/landkreis-bad-kissingen/kultur-freizeit/ramsthaler-dettelbachwallfahrt-feiert-375-jubilaeum-art-376923" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">von Andreas Lomb - Fränkischer Tag</a></p><p><strong>Ramsthal&nbsp;–<br />Jedes Jahr machen sich die Ramsthaler auf den Weg nach Dettelbach. Seit 375 Jahren ist diese Wallfahrt ein fester Bestandteil ihres Glaubenslebens.</strong><br />&nbsp;</p><p>Seit 1649 wallen die Ramsthaler nach Maria Himmelfahrt zur Wallfahrtskirche Maria im Sand nach Dettelbach. Die Wallfahrt begeht somit im Jahre 2024 ihr 375. Jubiläum.<br />&nbsp;</p><p>Kurz nach dem Ende des 30-jährigen Krieges und in Verbindung mit der grassierenden Pest ist die Wallfahrt in Aufzeichnungen des Dekans von Karlstadt erstmals schriftlich erwähnt. Damals suchte man in Franken den Beistand der Gottesmutter Maria. In Dettelbach waren 1505 nach der Genesung eines nach einer Schlägerei zum Pflegefall gewordenen Mannes durch den Besuch eines Bildstocks in den Weinbergen weitere 60 Wunder bis zum Jahr 1511 vermerkt, die Ursprung der Wallfahrten gewesen sind. Nach verschiedenen kleineren Kirchen lies Julius Echter 1608 – 1613 die jetzige Wallfahrtskirche Maria im Sand und von 1616 – 1620 ein Franziskanerkloster zur Betreuung der vielen Wallfahrer erbauen.</p><h3><strong>Was der Verein heute leistet</strong></h3><p>Papst Leo XIII. gewährte 1880 den Vereinsmitgliedern verschiedene Ablässe, deren Bedingungen auf einer entsprechenden Urkunde in der Ramsthaler Marienkapelle dokumentiert sind. Der Verein kümmert sich auch heute noch um die Pflege und den Erhalt der Kapelle.</p><p>Nach dem „Hammelburger Journal“ vom 22. August 1889 engagierten sich Ramsthaler Wallfahrer bei einem Großbrand in Dettelbach am vorherigen Wochenende besonders. Nach alten Aufzeichnungen wurden damals fünf Häuser und 20 Scheunen durch das Feuer zerstört. Besonders habe sich der an der Wallfahrt teilnehmende 2. Kommandant der Ramsthaler Feuerwehr bei den Löscharbeiten hervorgetan.</p><p>Auch der 2. Weltkrieg verhinderte die Durchführung der Wallfahrt nicht. Einige Frauen hielten in dieser Zeit die Tradition aufrecht, bis sie nach dem Krieg wieder in gewohnter Form stattfinden konnte. Auch in der Coronazeit wurde die Wallfahrt unter Einhaltung der geltenden Einschränkungen durchgeführt.</p><p>Glücklich sind die Ramsthaler Wallfahrer, dass seit 1987 der in&nbsp;<a href="https://www.fraenkischertag.de/gemeinde/ramsthal/" target="_blank" rel="noreferrer">Ramsthal</a>&nbsp;gebürtige Pfarrer Leo Brand die priesterliche Begleitung auf der rund 100 Kilometer langen Gesamtstrecke wahrnimmt. Auch die Schließung des Franziskanerklosters in Dettelbach im Januar 2017 schränkte die Begeisterung der Ramsthaler für ihre Wallfahrt nicht ein.<br />&nbsp;</p><h3><strong>Höhepunkt des Jahres</strong></h3><p>Die Teilnahme ist häufig Tradition und Gesprächsthema in der Familie und beginnt, motiviert durch Eltern oder Angehörige, teilweise bereits bei Jugendlichen im Alter von 12 – 15 Jahren. Stolz erfüllt dann die jungen Teilnehmer, wenn sie die Strecke erstmals vollständig bewältigt haben. Solange es die Gesundheit erlaubt, ist die Wallfahrt auch für die langjährigen Wallfahrer im Alter über 70 Jahre ein Höhepunkt des Jahres.</p><p>Inzwischen nehmen auch Teilnehmer aus der weiteren Region teil, die die spirituelle Zeit in der Gruppe schätzen. Erfreulich ist es, dass es immer wieder Nachwuchs gibt. Tief beeindruckend ist es, wenn die Wallfahrer bei ihrer Rückkehr von den Bürgern empfangen und in einer Lichterprozession zur Kirche begleitet werden.</p><p>Durch die breite Unterstützung durch Firmen und Privatleuten ist ein reibungsloser Ablauf gewährleistet. Ob Tee in großen Mengen gekocht werden muss oder Begleitfahrzeuge zur Verfügung gestellt werden, auf die Unterstützer ist Verlass. Blasen und schmerzende Glieder wollen behandelt werden. Hier unterstützt die Apotheke Euerdorf seit vielen Jahren mit Sachspenden. Unterwegs werden die Wallleute bei der Versorgung und den Quartieren von vielen örtlichen Helfern unterstützt.<br />&nbsp;</p><h3><strong>Wallfahrtsbüchlein als steter Begleiter</strong></h3><p>Ein eigens aufgelegtes Wallfahrtsbüchlein mit Texten und Liedern ist der stete Begleiter. Es wird auch Stille gehalten, meditative Texte werden vorgelesen und es bleibt Zeit zum Nachdenken und für Gespräche mit den Mit-wallfahrern. Die Vorbeter bereiten die Wallfahrt jährlich sorgfältig vor und suchen passende Texte aus, um eine spirituelle und meditative Atmosphäre zu schaffen. Damit erleben die Wallenden an diesem Wochenende ein ganz starkes Gefühl von Gemeinschaft und Zusammenhalt. Die musikalische Umrahmung beim Auszug in Ramsthal, der Durchquerung von Ortschaften und am Zielort übernimmt seit Jahren eine Gruppe von Musikern aus verschiedensten Orten unter Leitung von Winfried Söder, die sich nur für diesen Anlass zusammenfindet.</p><p>In den vergangenen Jahren wurde die Leitung des Dettelbacher Wallfahrtsvereins in jüngere Hände übergeben. Erste Neuerungen hierdurch zeigen sich dadurch, dass die Wallfahrt auch in Facebook und Instagram präsent ist, um die jüngeren Menschen zu erreichen.<br />&nbsp;</p><p>Ein besonderes Erlebnis und der Höhepunkt der Wallfahrt ist die Rückkehr und der Empfang am Sonntagabend in Ramsthal. Die Wallfahrer freuen sich über eine zahlreiche Teilnahme an der Lichterprozession und den Schmuck der Hauptstraße mit Lichtern und Blumen durch die Anwohner.<br /><br />&nbsp;</p><h3><strong><a href="https://www.fraenkischertag.de/lokales/landkreis-bad-kissingen/kultur-freizeit/ramsthaler-dettelbachwallfahrt-feiert-375-jubilaeum-art-376923" target="_top" class="external-link">Quelle: Fränkischer Tag</a></strong></h3><h2></h2>]]></content:encoded><category>Nachrichten Wallfahrten</category></item></channel></rss>