Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Herzlich Willkommen

im Pastoralen Raum Bad Kissingen

Liebe Leserinnen und Leser,

schön, dass Sie sich für unsere Seite interessieren. Hier finden Sie den richtigen Ansprechpartner für Ihren unserer 20 Orte, Informationen zu den Sakramenten und den dazugehörigen Vorbereitungswegen, unsere Angebote für die verschiedensten Zielgruppen und noch vieles mehr.

Falls Sie etwas nicht finden zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Sie haben Anmerkungen?
Schreiben Sie uns gerne an homepage.pr-kg@bistum-wuerzburg.de

Pfarrbrief des Pastoralen Raums

Wichtige Seiten

Nachrichten

Erinnerung an Kardinal Julius Döpfner

Vor 50 Jahren starb Kardinal Julius Döpfner – ein Leben zwischen Krieg, Hoffnung und Reformen. Gedenken in Hausen.

Kardinal Döpfner verstarb vor 50 Jahren am 24.07.1976 als Erzbischof von München und Freising plötzlich im Alter von erst 62 Jahren.
 

Seine kirchliche Laufbahn und sein bischöfliches Wirken in einer durch Krieg und Leid zerstörten Landschaft, sowie verunsicherten Gesellschaft waren beeindruckend und er war als Ermutiger und Mahner vielen ein Hoffnungsträger.
 

1948 übernahm er mit 35 Jahren als jüngster Bischof Europas das Bistum Würzburg und sorgte bei der Bevölkerung durch seine Initiativen und seine Tatkraft für Aufbruchstimmung. Beispielsweise: Gründung des St. Bruno-Werkes 1949 -  „Wohnungssorge ist Seelsorge“, 1955 Gründung der Domschule, 1951 drei unterfränkische Katholikentage, bis 1957 viele Kirchenbauten.
 

Von 1957 bis 1961 wurde Julius Döpfner vom Papst zum Bischof der Diözese Berlin ernannt und 1958 in das Kardinalskollegium aufgenommen. Damit war er mit 45 Jahren der jüngste Kardinal der Weltkirche. In dieser Zeit musste er Einschränkungen durch die Behörden der DDR erfahren, wodurch seine Wirkungsweise eingeschränkt war. 1960 wurde er zu einem entschiedenen Protagonisten für eine Aussöhnung mit Polen (Hedwigspredigt).
 

Am 3.07.1961 ernannte ihn Papst Johannes XXIII. zum Erzbischof von München und Freising und  Döpfner übernahm ab 1965 den Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda. In den Jahren 1962 – 1965 findet das II. Vatikanische Konzil in Rom statt, bei dem er gleich zentrale Aufgaben in Kommissionen übernahm und vor allem als einer der 4 Moderatoren, große Wertschätzung erfuhr.

Neben den Struktur- und Pastoralreformen in seiner Diözese München kommen dann auch noch von  1971 bis 1975 die Synode in Würzburg,  bei der es um die Umsetzung der Beschlüsse des Konzils ging und teils heftige Auseinandersetzungen ausgetragen wurden. Insgesamt wurde der Synode aber ein erfolgreicher Abschluss bestätigt, ausdrücklich auch dank ihres Präsidenten, Kardinal Döpfner, der durch seine anerkannte Autorität einen wesentlichen Beitrag geleistet hatte.
 

Die Erinnerung und das Andenken an den bedeutenden Kirchenmann Julius Kardinal Döpfner ist für seine Heimatregion, insbesondere für seinen Geburtsort Hausen, sowie Kleinbrach,  eine ehrenvolle Verpflichtung. Die Verbundenheit  mit der Heimat konnten die damaligen Bewohner oft  bei verschiedenen Anlässen erleben,  wie z.B. Orgelweihe, Gottesdienste oder Wanderungen in der Rhön. Sie fand  auch Ausdruck  in der Verleihung der Ehrenbürgerwürde 1952 durch die Stadt Bad Kissingen und 1958 durch die Gemeinde Hausen.
 

Am Sonntag, 26.07.2026 wird daher dieser Gedenktag in der Hl. Kreuz-Kirche und im Klostergarten in Hausen stattfinden. Um 10 Uhr wird unser Bischof Dr. Franz Jung aus Würzburg einen Gedenkgottesdienst feiern. Anschließend sind Begegnungen und Gespräche im Klostergarten, auch mit unserem Bischof vorgesehen.
 

►mehr zu Kardinal Julius Döpfner