Dieser Frage gingen am Samstag, den 8. November 2025 viele interessierte Teilnehmer in der gut besuchten Kirche von Euerdorf nach.
Einen wichtigen Beitrag können die großen Weltreligionen leisten, erläuterte Pfarrvikar Matthias Karwath, denn ohne Frieden unter den Religionen wird es keinen Frieden auf dieser Erde geben.
Friede wird eben so wenig möglich sein, wenn wir nicht im Einklang mit der Natur leben. Diesen Akzent verdeutlichten Texte von Vertretern indigener Völker Nordamerikas.
Und auch der Ansatz Jesu Christi in der Bergpredigt sollte zum Nachdenken anregen, Gewalt nicht nur mit Gegengewalt zu beantworten, sondern mit überraschenden, irritierenden Gegenmaßnahmen, die mein Gegenüber entwaffnen.
Bei jeder dieser Akzente erstrahlte der Innenraum der Kirche in einem anderen Licht, um die Wirkung des Gesagten zu unterstreichen.
Das Fundament und Grundgerüst dieser Nacht der Lichter bestand in der musikalischen Umrahmung unter der Leitung von Christine Huppmann.
Ihr gelang es, einen Projektchor aus Erwachsenen, einen Chor aus Kindern und Jugendlichen und verschiedene Solisten zur Mitgestaltung zu motivieren, so dass die beiden Stunden dieses Abends wie im Flug vergingen.
Eine bunt und gekonnt abgestimmte Vielfalt aus Instrumentalstücken für Posaune (gespielt von Thomas Hümpfner) oder Querflöte (Eva Wieber), Friedensliedern, die die Chöre sangen, verschiedenen Solobeiträgen (z.B. „Wozu sind Kriege da?“ gesungen von Max Huppmann) bis hin zu Liedern, bei denen alle mitsingen konnten, regten zum Nachdenken an und vertieften den Wunsch nach mehr Frieden für unsere Welt. Immer wieder tauchte in verschiedenen Variationen das bekannte Lied „Dona nobis pacem“ auf, in das zum Schluss alle feierlich im Kanon einstimmten.
Viele, die diese Nacht der Lichter miterlebt haben, waren sich einig: Wenn Friede doch genauso gut gelingen könnte, wie diese Nacht der Lichter in Euerdorf.
Pfarrvikar Matthias Karwath
















