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Am Puls des Lebens: "Frieden beginnt mit und in mir."

von Christine Seufert, Pastoralreferentin im Pastoralen Raum Bad Kissingen

Wenn ich selbst „Am Puls des Lebens“ lese und mir überlege, was aktuell „am Puls des Lebens“ ist, dann ist wohl die Sehnsucht nach Frieden und Sicherheit für viele von uns das größte Thema. Schauen wir in die Welt, macht sich Gewalt und Krieg in so vielen Bereichen breit. Lösungen werden auf einmal wieder so schnell mit kriegerischen und gewalttätigen Auseinandersetzungen gesucht. Mit großer Sorge schauen viele auf diesw Entwicklungen und die Bereitschaft, Krieg zu führen statt zu sprechen. 
 

Oft kommt noch die Ohnmacht dazu: Was soll denn ich kleines Lichtchen dagegen tun? Was kann ich schon zum Frieden in der Welt beitragen? 
 

Ich würde sagen: VIEL! Und es weit weg von banal. 
 

Frieden beginnt dort, wo ich Frieden mache und ehrlich mit mir und zu mir bin und offen und ehrlich zu anderen in Respekt und Achtung. 
Frieden beginnt, wenn ich aufhöre, mich abzuwerten, mich klein zu machen, mit mir ungnädig zu sein. Und das hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern damit, mehr zu dem Menschen zu werden als den Gott mich geschaffen und ins Leben geliebt hat. Wenn ich mich lieben kann, fällt es mir viel leichter, andere anzunehmen und ihnen liebevoll zu begegnen. Wenn ich mir gut bin und mit dem zufrieden, was ich bin und habe, kann ich die oder den anderen viel mehr sein lassen.

Konflikte und Streit entstehen doch dann, wenn wir uns über einen anderen ärgern, unzufrieden oder auch mit dem Alltag überfordert sind. Das passiert. Und gleichzeitig ist es wichtig, dass ich dann nicht in die Abwertung gehe, sondern ins Gespräch und mit dem oder der anderen sprechen kann, sehen kann: Was treibt mich an, was treibt die andere an. Und dabei erlebe ich ganz oft, wenn wir auf die Motive und die Motivation für ein Handeln schauen, dann sind wir uns oft sehr nahe und können einen gemeinsamen Weg finden: in unseren Beziehungen, in den Familien, in Teams und Arbeitsgruppen, in Gremien, in Vereinen. Und da beginnt für mich der Frieden.
 

Und so ist es gut, weiterhin für den Frieden zu beten und nicht gleichgültig zu werden und gleichzeitig am Frieden im Kleinen zu bauen.
 

Das meint zumindest
Ihre Christine Seufert
Pastoralreferentin.