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Pfarrgemeinde St. Peter und Paul Arnshausen

Pfarrkirche St. Peter und Paul

Lindenstraße 10 * 97688 Bad Kissingen-Arnshausen

Die heutige Kirche wurde zwischen 1609 und 1617 errichtet. Der Kirchturm aus dem 14. Jahrhundert wurde zu einem typischen Turm der Echterzeit um-gestaltet. Das Langhaus und der polygonale Chor entstanden im Jahr 1613.

Auf Grund steigender Einwohnerzahlen sowie der Eingemeindung Arnshau-sens nach Bad Kissingen stand zu Beginn der 1970er-Jahre eine Erweiterung des Kirchenbaues bevor. Nach Erstellung von Bauplänen des Münchner Architekten Erich Martin, dessen Mutter aus Arnshausen stammte, entschied man sich zu einer Verschmelzung beider Kirchenräume, um einerseits die vorhandene Bausubstanz zu bewahren und andererseits den Aufwand durch den Unterhalt zweier Kirchengebäude zu vermeiden. Die Bauarbeiten hierfür begannen am 2. August 1976.

Genau 14 Monate später, am 2. Oktober 1977, nahm der Würzburger Weihbi-schof Alfons Kempf die Weihe des Gotteshauses in seiner erweiterten Form vor.
 

Die Kirchenverwaltung verwaltet die Liegenschaften der Pfarrei und stellt den Haushaltsplan auf.
Von der Kirchenstiftung werden folgende Liegenschaften unterhalten:
    Pfarrkirche St. Peter und Paul
    Pfarrhaus
    Pfarrheim St. Peter und Paul
    Kindergarten
    Kapelle Terzenbrunn
 

Für Ihre Spende haben wir folgende Bankverbindung:
VR Bank Bad Kissingen: IBAN: DE 21 7906 5028 0105 8400 07

Der Turm beherbergt ein vierstimmiges Glockengeläute im Präfations-Motiv :
Alle vier Glocken wurden 1950 von Karl Czudnochowsky in Erding gegossen.
 

1. Christkönigs-Glocke

Ton: f`;
Gewicht: 900 kg

Umschrift am oberen Rand (Ostseite): „Reisst die Tore weit auf für Christus“. Unter dem Relief des heiligen Paulus: „Heiliger Apostel Paulus, bitte für uns.“
Auf der Rückseite: “ARNSHAUSEN IM HL. JAHR 1950“,

darunter: „Kirchenverwaltung: A. Schaupp, Pfarrer St. Schmitt, Kirchenpfle-ger G. Brand, 1. Bürgermeister J. Kess, Ph. Bubb.“
 

2. Kriegergedächtnis-Glocke

Ton: as`;
Gewicht: 460 kg

Inschrift: „Zum Gedächtnis unserer Gefallenen der beiden Weltkriege 1914/18 und 1939/45.“

darunter: „Gestiftet von Gastwirtschaft Körner Arnshausen im heiligen Jahr 1950“.
 

3. Peter und Pauls-Glocke

Ton: b`; Gewicht: 322 kg;

Inschrift: „Beschützet unsere Gemeinde.“
 

4. Josefs-Glocke

Inschrift: „Steh uns bei im letzten Streit.“
 

Andreas Greubel

Im Saal des Arnshäuser Pfarrheims hängt seit 1999 das sogenannte „Botenlauben-Glöcklein“.
Es war bis dahin bei der Wallfahrtskapelle am Terzenbrunn läutbar aufgehängt und wurde durch eine neue Glocke ersetzt..
 

Es stammt aus dem Jahr 1518,
wiegt 70 kg,
hat einen Durchmesser von 44 Zentimetern
und erzeugt den Ton h``.

Durch manuelles Betätigen des Klöppels kann das Glöcklein angeschlagen werden.
 

Andreas Greubel

Wallfahrtskapelle Terzenbrunn

zwischen Bad Kissingen und Arnshausen, nahe der Terzenbrunn‑Quelle

Die Sage berichtet von einer Edelfrau aus der Euringsburg, die auf einem Spaziergang im Wald bei einem Marienbild verweilte. Der besorgte Ehemann gelobte, dort eine Kapelle zu errichten, wo er seine Frau wiederfinden würde. 1651 wird am „Datzenbrunn“ ein Opferstock erwähnt, ab 1752 dürfte sich dort eine Kapelle befunden haben, mit einem Kreuz als Gnadenbild.

Die heutige kleine Kapelle wurde 1861 im neugotischen Stil erbaut, sie birgt im Chor ein spätgotisches Kruzifix und ist dem Heiligen Kreuz und dem heili-gen Antonius von Padua geweiht.

Dem Wanderer oder Pilger öffnet sich mitten im Wald nordöstlich von Arns-hausen, nahe des Wittelsbacher Turms, eine Oase der Ruhe und Besinnlich-keit. Die Wallfahrtsstätte ist zudem Teil des von Pfarrer Josef Treutlein (Würz-burg) gegründeten Fränkischen Marienweges.

Bei Renovierungsarbeiten, zuletzt 1969 und 1981, wurden auch zahlreiche Votivgaben, das Chorgitter und eine Herz Jesu-Statue des 19. Jahrhunderts entfernt. Nahe der Kapelle befindet sich über der Quelleinfassung des Ter-zenbrunn eine am 21. August 1898 geweihte Lourdesgrotte mit Glockentürmchen.
 

Jährlich findet am Sonntag nach Pfingsten die Sternwallfahrt statt. Aus allen Orten des Pastoralverbandes pilgern dann im Laufe des Vormittags Prozes-sionen zu diesem Gnadenort, wo anschließend eine heilige Messe in freier Natur zelebriert wird, mit anschließendem gemütlichem Beisammensein.

Ferner findet von Mai bis einschließlich Oktober einmal im Monat eine An-dacht sonntags um 14 Uhr statt. Zudem wird alle paar Jahre (das wechselt mit anderen Andachtsstätten) im Zeitraum zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingstsonntag allabendlich die Pfingstnovene gebetet.

Die kleine Glocke, welche in diesem Gestell hängt, wurde 1999 von Rudolf  Perner in Passau gegossen, ist auf den Ton h`` abgestimmt und wiegt etwa 70 kg.
Sie ist von außen mit einem Strick bedienbar.
Eine akustische Einladung an jeden vorbeiziehenden Wanderer, Radfahrer oder Pilger, in dieser Weise seine Anliegen vor Gott zu bringen, oder einfach ein Ave Maria zu beten.

Andreas Greubel

Gremien

Winfried Albert
Andreas Borst
Siegbert Borst
Jürgen Dacho,
Daniel Weingärtner
Helma Albert
Michaela Albert
Burkard Bayer
Lydia Borst
Sabine Dacho
Johanna Dietz
Elisabeth Konrad
Georg Kröber
Katja Lutz
Christine Metz
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