Die Pfarrkirche wurde im frühen, der Julius-Echter-Turm im späten 14. Jahr-hundert errichtet. Eine vorausgehende Kapelle ohne Turm kann vorausge-setzt werden.
Um Jahr 1600 ließ Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn die Kirche erhöhen und weitgehend erneuern. 1858 brach man die „Julius-Kirche“ ab und erbaute ein Gotteshaus im neuromanischen Stil, welches in den 1960er-Jahren wiederum umgebaut und renoviert wurde.
Am 26. Juni 1966 wurde der neue Altar von Weihbischof Alfons Kempf eingeweiht.
Heute steht sie unter Denkmalschutz.
Pfarrgemeinde St. Kilian und Gefährten Nüdlingen
Pfarrkirche St. Kilian und Gefährten
Wurmerich 13 * 97720 Nüdlingen
Das Geläute setzt sich aus vier Glocken in der Tonfolge d`-f`-g`-a`
zusammen:
1. Christus-Glocke
Ton: d`;
Gewicht: 1.597 kg;
gegossen 1950
von Petit & Gebr. Edelbrock in Gescher.
Die Glocke ziert ein Christusrelief und am oberen Glockenrand die Bitte:
„Da pacem domine in diebus nostris – Gib Frieden, Herr, in unseren Ta-gen“. Auf dem unteren Glockenkranz steht ein den Gefallenen gewidme-ter Vers: „Euch, die man fern ins Grab gesenkt, soll mein Klingen Bot-
schaft bringen, dass die Heimat euer denkt.“
2. Thomas-Glocke
Ton: f`;
Gewicht: ca. 850 kg;
gegossen 1601
von Sigmund Arnold in Fulda.
Den oberen Rand zieren ein Renaissancekranz, zwei Siegel und ein Reichsadler.
Die Inschrift lautet: „Ego sum vite vogo vos orate venite“ – „Meine Stimme ist Leben, ich lade Euch ein zum Beten – Kommt.“
Diese historisch wertvolle Glocke weist bereits seit einigen Jahren einen Haarriss in der Krone auf und kann deshalb aktuell nicht geläutet werden.
3. St.-Kilians-Glocke
Ton g`
Gewicht 606 kg,
gegossen wie I
Unter dem Bischofsrelief steht: „St. Kilian, erfleh uns Glaubenskraft.“
4. St.-Sebastians-Glocke
Ton a`Gewicht 425 kg,gegossen wie I und II
Das Relief zeigt einen römischen Offizier, an einen Baumstumpf gebunden und von Pfeilen durchbohrt.
Die Inschrift lautet: „Sankt Sebastian, schütz uns vor Leibs- und Seelge-fahr.“
Andreas Greubel
Sebastiani-Kapelle
Oberweg 1 * 97720 Nüdlingen
Die wahrscheinlich in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts entstandene Feldkapelle, an der auch der Gedenktag des heiligen Sebastian begangen wurde, baute man 1691 unter Fürstbischof Johann Gottfried von Guttenberg im neuromanischen Stil zur Sebastianikapelle um, welche sich im Friedhof von Nüdlingen befindet.
Das im Turm hängende Glöcklein ist vom Inneren der Kapelle aus mit einem Strick bedienbar, erzeugt den Ton c```,
hat einen Durchmesser von 113 cm
und wurde 1516 vermutlich von Hans Zeitlos in Schweinfurt gegossen.
Andreas Greubel
Marien- oder Friedenskapelle
Am Osterberg * nahe Bad Kissingen
Diese Flurkapelle entstand 1958 am Südwesthang des Osterberges auf Initia-tive von Ortspfarrer Baptist Leidner sowie der Heimkehrer, der Bevölkerung und der Gemeindeverwaltung.
Die Kapelle am Osterberg ist ein charmantes, auf einem Hügel gelegenes Gotteshaus, das einen friedlichen Rückzugsort und einen zentralen Punkt für lokale Wanderwege bietet.
Auf einer Höhe von etwa 330 Metern gelegen, dient diese Kapelle Wanderern, die die umliegende Natur erkunden, als ruhiges Wahrzeichen.
Das Glöcklein, genannt „Maria, Königin des Friedens“, kann von außen mit einem Strick geläutet werden, erzeugt ebenfalls den Ton c``` und wurde 1989 von Alfred Bachert in Heilbronn gegossen.
Gremien
| Josef Diez |
| Udo Hein |
| Christian Höfler |
| Manfred Hofmann |
| Georg Kiesel |
| Kurt Kunze |
| Robert Memmel |
| Thomas Streichardt |
| Barbara Gruber |
| Elfriede Katzenberger |
| Kurt Kunze |
| Gabriele Mangold |
| Elisabeth Schulz |
| Christina Wolf |




