Was braucht die Welt am dringendsten?
Welche Sehnsucht ist in allen Ländern die gleiche?
Menschen brauchen Hoffnung und ihre Bedürfnisse, ihre Lebenssituation muss gesehen werden. Nur dann kann Verständnis und gezielte Hilfe entstehen.
Das will der Weltgebetstag der Frauen, der in jedem Jahr weltweit am Ersten Freitag im März gefeiert wird, leisten. „Informiert beten-Betend Handeln“ das ist das Motto, das in diesem Jahr Nigeria in den Focus nimmt, das Land am Knick von Afrika südlich der Sahara.
In Bad Kissingen feierten evangelische und katholische Christinnen gemeinsam diesen Tag mit einem ökumenischen Gottesdienst in der evangelischen Erlöserkirche und anschließend mit einem fröhlichen Beisammensein im katholischen Pfarrzentrum.
Der Gottesdienst war vom Vorbereitungsteam wieder aufwändig gestaltet worden. Passend zum gewählten Bibelwort: „Mein Joch ist sanft und meine Bürde ist leicht,“ war der Altarraum mit einem historischen Wasserjoch mit Eimern, einem großen orb und mehreren schweren Steinen gestaltet worden. Diese wurden während der Lesung nach vorne getragen und symbolisch abgelegt.
Die Ordensschwestern aus Nigeria, die sich hier in Bad Kissingen zu Krankenschwestern ausbilden lassen, machten uns die Freude, einige Lieder aus ihrer Heimat im Gottesdienst zu singen.
Beim anschließenden Treffen wurden für über 80 Personen landestypische Spezialitäten zum Probieren bereitgestellt. Es war wieder ein sehr gelungener Weltgebetstag und in der Folge konnten 1063 Euro auf das Projektkonto des internationalen Weltgebetstags-Komitees überwiesen werden.
Damit werden Projekte gefördert, die direkt den Frauen in Nigeria zur Verfügung stehen und ihnen und ihren Kindern eine bessere Zukunft ermöglichen. So wird im wahren Sinn der christlichen Botschaft die reale Lebenslast für diese Frauen leichter und ihre Hoffnung wird gestärkt.
► Landestypische Rezepte aus Nigeria
Agnes Brath
für den Weltgebetstag Bad Kissingen


